Lime trees, climate change & you

Wie die Lindenblüte

wegen Klimawandel

kommst auch du zu früh.

*

Like the lime tree blossom

due to climate change –

you come too early.

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Farewell to Burma

At the Botahtaung Jetty, lookin’ lazy at the river,
I wonder about many things small, medium and bigger.

Cocktail sizes are what really matter now,

the sun is setting, I’m late for happy hour!

* Continue reading “Farewell to Burma”

Yangoni éj

ami a fejemen átmegy

A Yangoni éj kellemesen meleg,

sticky rice-t kajálnak az utcai ebek.

A folyó, a pálmák, szennyvíz illata kevereg,

a tegnapi ebéd kínozza a beleket.

Nincs messze a hosztel, már csak tíz perc gyalog,

boltok kirakata neonfényben ragyok.

A repedt aszfalton bételköpet szárad,

árván megy a turista, lestrapált és fáradt.

*

Versrészlet

Yangon, Burma, 2017 március vége

Yangon 2017 Éjjeli képem sajnos nincs, de tényleg sok volt a neonreklám.

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Müde Hände

ami a fejemen átmegy

Ostern: Tatendrang

der Hang zur Verausgabung

einfach machen

tragend, leidtragend immer die Hände

Ablenkung der Seele

Keilrahmen fixieren statt Fehlschläge kurieren

mit Hilfe der –

Sexiness des Wandbohrers

die Wand, die Leiter, Leiber

starke Hände

das Bett, kein Ständer

tragend, leidtragend immer die Hände

am nächsten Morgen schwere Leichtigkeit des Herzens

lieber alles selber machen – der andere Reflex

tragend, leidtragend immer die Hände

um Erfahrung reicher, mit Wunden

Müde Hände.

Ich merke, dass ich die deutsche Sprache genau richtig finde, um dieses Osterwochenende in Worte zu fassen: krude und gleichzeitig präzise. Mit viel zett und ch und ng. Nicht gerade schön, aber pragmatisch und zielführend. Das andere Ergebnis des Wochenendes ist übrigens eine neue Regalwand im Wohnzimmer, die wiederum wunderschön ist.

Bis zum nächsten Mal auf Deutsch, dann vielleicht mit weicheren Lauten.

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Tired hands

ami a fejemen átmegy

Easter: thirst for action
the tendency to exhaustion
make it easy
carrying, always suffering: the hands
Distraction of the soul
Fix stretcher instead of curing failures
with the help of –
the Sexiness of the wall drill
the wall, the ladder, bodies
strong hands
the bed, can’t stand
carrying, always suffering: the hands
the next morning severe lightness of the heart
rather do everything myself – the other reflex
carrying, always suffering: the hands
richer in experience, with sores
*
April 2018

Müde Hände.

This poem is the slightly edited English version of the German poem I posted yesterday. I tried google translate just for fun and can seriously recommend it for creating abstract/absurdist/dadaist or whatever poetry! Wow, I like it! English is simply genius. I almost went back to the German version to change it to less explicit – but then didn’t. The sound of the German version…

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Der erste Hauch Lindenblüte

ami a fejemen átmegy

Gestern Nacht um 1 Uhr roch ich in die Nacht und erschnupperte dort meinen Lieblingsduft! Wow, am 7. Mai. Einem glücklichen Zufall geschuldet ergab sich die Gelegenheit, diesen Moment in Worte zu fassen. Wieder nur fast ein Haiku:

*

Der erste Hauch Lindenblüte

liegt bereits in der Luft.

Maihimmel über Berlin.

*

In English:

The first touch of lime blossom

is ready in the air.

May over Berlin.

*

Schon wieder gewinnt Englisch, weil es dank eines Fehlers (bereit statt bereits!) zum echten Haiku mit 5 – 7 – 5 Silben wird. Ich bin weiterhin fasziniert von Google translate… Er/sie/es hat nämlich selbständig aus bereits bereit gemacht, also ready statt already. Fertig, da, ready to go, der Lindenblütenduft!

In meinem Innenhof stehen gar keine Linden. Die nächste lebt 30-40 Meter Luftlinie entfern an der Strasse, getrennt von meiner Schnupperstation durch eine Häuserwand. Aber in klaren Frühsommernächten fliegen Düfte…

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